Rundgang (wichtige historische Gebäude in Scheibbs)
| Pfarrkirche (1) |
![]() |
Besuchen Sie Scheibbs und begleiten Sie uns auf einer Führung durch das historische Stadtzentrum von Scheibbs. Nachfolgend ein kleiner Überblick über die wichtigsten historischen Gebäude und ein kleiner Auszug aus deren Geschichte. |
| Schloss (2) | ||
| Pulverturm (3) | ||
| Rathaus (4) | ||
| Der Rat von Scheibbs |
DIE PFARRKIRCHE
| Schon 1130 ließ Konrad I. von Peilstein in Scheibbs eine kleine Filialkirche der Pfarre St. Leonhard am Forst errichten, die 1171 der heiligen Maria Magdalena geweiht wurde. Die erste Pfarrkirche wurde 1314 von Kartäusern aus Mauerbach im Wienerwald erbaut. 1505 begann man schließlich den Bau der spätgotischen, dreischiffigen Hallenkirche, die 1646 schließlich barockisiert wurde. Der Sakralbau - einer der größten in Niederösterreich - ist auch als "Dom des Erlauftales" bekannt. |
DAS SCHLOSS
| Funde zeigen, dass schon römische Legionäre auf dem Areal dees heutigen Schlosses einen Unterstand erichtet hatten, den sie 488 räumen mussten. Konrad von Peilstein richtete um 1120 in Scheibbs das Verwaltungszentrum seiner Herrschaft ein. 1338 ging Scheibbs an den Kartäuserorden von Gaming. | |
| Das zu dieser Zeit errichtete Schloss wurde Sitz der weltlichen Klosterherrschaft. 1611 wurde das Gebäude umgebaut. Nach der Klosteraufhebung 1782 wechselte das Schloss mehrfach den Eigentümer, bis es 1954 vom Land Niederösterreich übernommen wurde und sein heutiges Aussehen erhielt. |
|
|
Der sogenannte "Pulverturm". Dies ist der älteste Verteidigungsturm von Scheibbs. Er war Bestandteil der Stadtmauer, die als Befestigungsanlage gegen feindliche Angriffe das Zentrum schützen sollte. In der Stadt Scheibbs sind außer dem Pulverturm noch einige weitere Wehrtürme von historischer Bedeutung erhalten.
|
|
![]() |
Herzog Albrecht
II. verfügte 1352, "dass derselbe Marckt Scheibs fürbass
wölle ewiglich genannt sein eine Statt". Das Scheibbser Rathaus wurde in den Jahren 1990 bis 1995 vollständig renoviert. |
Bis zum Jahre 1538, als die Bürger das Scheibbser Rathaus erwarben und umbauten, hielt man die Ratsgeschäfte im Haus des jeweiligen Marktrichters ab. Damals wurden Richter und Ratsherren mehrmals wegen ihrer Zugehörigkeit zur protestantischen Religion nach Gaming befohlen. Der Prior von Gaming musste jeweils auch zur Bestellung der Marktrichter seine Zustimmung geben. Nach der Aufhebung der Klosterherrschaft 1782 ging das Recht auf den Staat über. Seit 1850 lenken Bürgermeister die Geschicke der Stadt.